Panel Vom Schwarz-Sein
Dieser Kurzvortrag mit anschliessendem Panel-Talk, basierend auf dem Dissertationsprojekt von Danielle Isler, widmet sich den vielfältigen Arten, in dieser Welt Schwarz und afrikanischer Herkunft zu sein. Im Fokus stehen Intersektionalitäten, unterschiedliche Lebensrealitäten, Träume, Seins- und Werdensformen sowie die individuellen Strategien, um sich in einer Welt zurechtzufinden, die zugleich schön, aber auch herausfordernd und oft unangenehm sein kann.
Gemeinsam mit den Panelist*innen wird der Frage nachgegangen, wie es sich anfühlt und was es bedeutet, in der Schweiz als Schwarze Person zu leben – im Alltag, im beruflichen Kontext und im gesellschaftlichen Miteinander. Dabei wird auch reflektiert, inwiefern sich die Situation seit der zweiten Welle der Black Lives Matter-Bewegung im Jahr 2020 verändert hat: Welche Verschiebungen sind spürbar, welche Hoffnungen haben sich erfüllt, und wo bleiben Kontinuitäten von Ausgrenzung und Ungleichheit bestehen? Ein weiterer zentraler Aspekt des Gesprächs ist die Frage, was Schwarze Menschen sich von ihren Mitmenschen wünschen – sei es in Bezug auf Zuhören, Solidarität, Verantwortungsübernahme oder konkrete Handlungen im Alltag. Der Panel-Talk versteht sich dabei nicht als abschliessende Antwort, sondern als Einladung zum gemeinsamen Nachdenken, Lernen und Weiterfragen. Moderiert wird das Gespräch von Danielle Isler, die gemeinsam mit Elisa da Costa und Célia Mignan unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenführt.
Teilnehmer*innenzahl beschränkt, Anmeldung erwünscht: empowerment@afro-pfingsten.ch